Manyi und die Läufigkeiten
Manyi ist eine Viszlar-Labradormix- Hündin und mittlerweile 6 Jahre alt. Es ist ihre 4 Läufigkeit, die ich begleite. Und jedes Mal schlägt sie ein neues Kapitel in ihrem Lebensbuch auf. Jedesmal zeigt sie mir neue Aspekte, die sie selbst gerade bearbeitet und wir gehen ein Stück gemeinsam, nicht physisch, nur in gedanklicher Verbindung, damit sie mir zeigen kann, welche energetische Unterstützung sie braucht.
In der aktuellen Läufigkeit sagte sie mir, dass es um Sanftheit ginge. Die Sanftheit, die sie selber in sich spürt und diejenige, die ihr im Leben begegnet.
Sie hatte einen angespannten, hitzigen Unterbauch, war unruhig, wollte gerne baden, aber auch nicht, denn das würde bedeuten, sie müsste hinaus, Auto fahren. Ich ließ intuitiv meinen Körper entscheiden, was ihr helfen könnte. Ausstreichen. Einfach ausstreichen. Langsam, auf die mir sanftest mögliche Weise. Ich strich das innere Bild, was ich von ihr in meinem Kopf hatte, aus. Erst vom Brustkorb bis zur Rute, dann durfte ich auch Hals und Kopf hinzunehmen. So waren wir 15 Minuten zusammen, bis sich etwas löste. Wir genossen beide dieses Lösen, Tränen konnten fließen, ihre Anspannung floß aus ihr heraus.
Ich fühlte wieder in ihr Befinden hinein. Ihr Unterbauch war aktiv aber ohne Spannung, Druck oder Schmerz. Ein feines, lebendiges Kribbeln ging durch ihren ganzen Körper. Sie seufzte und schlief tief ein.
Ihre Besitzerin schrieb anschließend: „Die Tierkommunikation und Deine Arbeit mit Manyi hat mir geholfen, sie besser zu verstehen. Zu wissen, was sie bewegt und was sie braucht, gibt uns beiden Ruhe. Während des „Gesprächs“ suchte Manyi ihren Lieblingsplatz auf, seufzte tief, begann sich zu strecken, atmete tief und ruhig. Ich konnte dieses Mal beobachten und mitfühlen, wie sich erst ihr Bauch und dann ihr Körper entspannte. Ich bin unendlich dankbar, dass das, was zwischen Manyi und mir ist, durch die Tierkommunikation Worte bekommt. Das hilft mir, sicherer Entscheidungen für uns beide zu treffen und ich fühle mich nicht mehr von den vielen gut gemeinten Expertenratschlägen am Wegesrand unter Druck gesetzt :).“
Immer wieder erlebe ich Läufigkeit als einen enormen Entwicklungsschub zur Souveränität, Kooperationsbereitschaft und Tiefe bei Hündinnen. Vieles, was vor der Läufigkeit Thema war, ist hinterher viel weniger akut oder manchmal sogar verschwunden.
Bei schwierigen Läufigkeit gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, die Hündin zu unterstützen.
Durch energetische Anwendungen wie bei Manyi können körperliche wie emotionale Themen angeschaut und gelöst werden. Kräutermischungen können zur Unterstützung bei depressiven Phasen, Unruhe, verändertem Appetit oder Nestbautrieb individuell angepasst werden. Und durch ein gutes Gespräch mit Deiner Hündin hast Du als Tierbesitzer endlich Klarheit, welche Themen Deine Hündin beschäftigen und was sie sich wünscht. Und das kann alles beinhalten. Auch die endgültige Abkehr von den Läufigkeiten durch eine Sterilisation.
Ich würde mir wünschen, dass alle Hündinnen-Besitzer dieses große Potential all dieser Möglichkeiten kennen! Und die Entwicklung ihrer Hündin bewusst genießen können!